02.07.2022

Thermik und Böen bringen Segler voran

Germersheimer Segler Thermik und Böen
Vor dem Start versuchte jeder Skipper die beste Ausgangsposition zu erreichen, was in dem kleinen Bereich vor der Startlinie bei starken Böen herausfordernd sein konnte.

Der Germersheimer Segler Club e.V. führte bei sonnigem Wetter die 3. clubinterne Regatta dieses Jahres durch. Aus terminlichen Gründen waren nur fünf Boote am Start. Dass es trotz Temperaturen nahe 30° Celsius noch ausreichend Segelwind gab, war ungewöhnlich. Doch wie sich das im Germersheimer Industriehafen oftmals darstellte, war er diesmal wieder unstet, böig und geprägt von viel Thermik. So fühlten sich diejenigen Skipper manchmal im Nachteil, wenn die Boote direkt vor ihnen mit einer Windbö gut vorankamen, sie selbst aber quasi ausgebremst wurden, weil sich die Windbö auflöste, bevor sie das Böen Gebiet erreicht hatten und dadurch der Abstand natürlich größer wurde. Wenn das dann zwei oder dreimal auf der langen Runde um den Hafen passierte, dann waren die anderen Skipper unerreichbar davon gesegelt.

Jeweils zwei Rundkurse wurden am Samstagnachmittag und am Sonntagvormittag gesegelt. Am Sonntagnachmittag war es danach auf der Anlage gut auszuhalten bei sehr gutem Essen und vor allem kühlen Getränken.

In der Wertung belegte Waldemar Mankowski (Dyas) den ersten Platz gefolgt von Karl Baierl (Magic) auf Platz zwei und Franz Schilling (Condor, mit Vorschoter) auf Platz drei. Die Regattaleitung übernahmen am Samstag Manfred Arlt und Matthias Konz, am Sonntag Matthias Konz, unterstützt von seinem Sohn.