Gelungener Start für die erste Clubregatta 2026 bei anspruchsvollem Wind
Am verlängerten Wochenende vor Pfingsten hatte der Vorstand die Mitglieder des GSCL zur ersten Clubregatta des Jahres 2026 in den Rhein-Hafen Germersheim eingeladen. Nach einer zuvor sehr wechselhaften Woche mit teils kräftigem, böigem Wind und teils ergiebigen Niederschlägen waren für das Regattawochenende Windstärken von ein bis drei Beaufort in Böen sowie trockene Bedingungen angekündigt.
Auch wenn der Himmel am Samstag und Sonntag zeitweise tiefdunkel und bedrohlich wirkte, blieb es im Regattarevier im Rhein-Hafen Germersheim trocken. Da die Sonne nur vereinzelt durchkam, spielte Thermik kaum eine Rolle. Umso mehr war seglerisches Gespür gefragt, denn die Windrichtung wechselte immer wieder und stellte die Teilnehmenden vor typische Herausforderungen dieses Reviers.
Am Samstagnachmittag drehte der Wind zunächst von Ost-Südost über Süd auf West-Nordwest. Vergleichbare Bedingungen herrschten auch am Sonntag.

Dazu kamen immer wieder Flautenfelder, in denen sich zeigte, wer das Revier und seine Eigenheiten gut kennt. Wer rechtzeitig Fahrt aufgenommen hatte, konnte sich in diesen Passagen einen Vorteil verschaffen. Entsprechend waren neben Taktik und Bootsbeherrschung auch Erfahrung und ein gutes Gespür für die lokalen Bedingungen gefragt. Davon profitierten vor allem die routinierten Clubmitglieder.
In der Gesamtwertung der ersten Clubregatta 2026 im Rhein-Hafen setzte sich Karl Baierl auf seiner First 235 durch. Den zweiten Platz belegte Thomas Meyer auf einer Dyas, gefolgt von Marinko Begic auf einer Magic.

Die nächste Clubregatta steht bereits bevor: Am 13. und 14. Juni heißt es beim GSCL erneut „Leinen los!“. Interessierte sind herzlich willkommen. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage. (Pö)
