26./27.09.2026

Segler beenden die Saison 2026 – Flaute beim traditionellen Absegeln

Am letzten Septemberwochenende lud der Germersheimer Segler Club (GSCL) e. V. seine Mitglieder zum traditionellen Absegeln 2026 ein. Die Wettervorhersage ließ bereits ein windarmes Wochenende erwarten. Tatsächlich stellte der schwache Ostwind die Segler vor besondere Herausforderungen: Während sich die Wasseroberfläche nahezu spiegelglatt präsentierte, wehte in den oberen Bereichen der Segel gelegentlich noch ein leichter Wind.

Am Samstag sorgten leichte Luftbewegungen und vereinzelte Böen noch für etwas Fahrt auf dem Wasser. Mit viel Geduld gelang es den Teilnehmern, den Wind in den oberen Segelbereichen einzufangen und ihre Boote voranzubringen. Die ungewöhnlich langen Laufzeiten für eine einzige Runde verdeutlichten jedoch, wie schwierig die Bedingungen waren. Immer wieder mussten die Segler nach den kleinsten Windströmungen suchen, um ihre Boote in Bewegung zu halten und die Wendepunkte anzusteuern.

Absegeln 2026

Am Sonntag verschärfte sich die Situation weiter. Bei strahlendem Spätsommerwetter und nahezu eingeschlafenem Ostwind herrschte im Hafenbecken fast vollständige Flaute. Selbst in den oberen Segelbereichen war kaum noch eine nutzbare Luftströmung vorhanden. Da sich auch nach dem Start keine ausreichenden Windverhältnisse einstellten, wurde die Regatta nach 30 Minuten abgebrochen.

Die ausgebliebene zweite Wettfahrt tat der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch. Bei einem gemeinsamen Mittagessen auf der Clubterrasse genossen die Mitglieder die spätsommerlichen Temperaturen und ließen das Segelwochenende in geselliger Runde ausklingen. Gerade solche Begegnungen abseits des sportlichen Wettbewerbs machen das Vereinsleben im GSCL aus.

Absegeln 2026

Den einzigen abgeschlossenen Lauf des Wochenendes gewann Stefan Horbach mit seinem Kielzugvogel. Thomas Meyer belegte gemeinsam mit seiner Vorschoterin auf einer Dyas den zweiten Platz. Roland Pöhls erreichte mit seiner Vorschoterin auf einer Bavaria 606 den dritten Rang.